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Viva Chile

    Mann, das war einer der härtesten Oxentouren, die ich jemals gemacht habe. Da sitze ich doch lieber bei 50 Grad in der Wüste auf meinem Moped. Erst mit dem Flieger von Düsseldorf nach Frankfurt, 2 Stunden warten. Dann von Frankfurt nach Santo Domingo. Durch die Immigration, warum auch immer. Feststellen, daß sie mir auf dem Weg die kleine Kamera aus meinem aufgegebenen Gepäck geklaut haben, Bordkarten für die Weiterflüge holen, 4 Stunden warten. Flug nach Panama. Wieder 3 Stunden warten. Und noch mal 7 Stunden Flug nach Santiago.
    Eigentlich sollte mich ein Taxi abholen, aber ich warte vergeblich und renne immer wieder an den Namensschildern der Abholer vorbei. Klar , Murphys law, Handy ist leer und genau darauf habe ich die Adresse meines Hostals. Erinnere mich gerade noch an den Namen und den Stadtteil. Kennt aber keine Sau. Aber mein sehr geduldiger älterer Taxifahrer bekommt das hin und nach nur 33 Stunden bin ich endlich da.
    Ich bringe meine Klamotten ins Zimmer und begebe mich in die öffentliche Küche. Und schon ist der Stress der vergangenen Stunden vergessen. 3 andere Biker versorgen mich gleich mit Wein, Bier und guten Geschichten. Ich bin im Hostal Casa Matte, einem von Cristian ( völliger XT Freak) geführten Biker
    Guesthouse.
    Ich wache um 8 Uhr auf bin etwas irritiert. Es ist stockdunkel. Habe ich denn 24 Stunden geschlafen?
    Aber dann wird es doch heller und ich mache mich auf, das Büro meines Verschiffers zu besuchen.
    Ich gehe die 5km zu Fuss, muss meine Beine vertreten nach der ganzen Sitzerei im Flieger. Und verlaufe mich prompt. Mein mitgebrachtes GPS ist natürlich leer und auch keine Hilfe. Aber irgenwann bin ich dann doch am richtigen Ort und bekomme von meinem Agenten mitgeteilt, daß meine originale Bill of Lading nicht da sei. Ohne dieses Papier bekomme ich Rosie, die am nächsten Tag in Valparaiso ankommen soll, nicht aus dem Zoll. Ich solle ihn am nächsten Tag anrufen, sagt er lapidar. Bei mir kommt allerdings etwas Panik auf. Erst verlieren sie in Australien mein Carnet und nun das.
    Trotz allem genieße ich den Rückweg durch das quirlige Santiago und spüle am Abend in der Küche meinen Frust mit einigen Bier in guter Gesellschaft weg.
    Dann die gute Nachricht. Das wichtige Dokument ist aufgetaucht und auf dem Weg ins Office nach Valparaiso. Also auch Zeit für mich, den Bus zu nehmen. Also ab ins Taxi zum Busbahnhof. Doch wir kommen nicht weit und stehen schon nach kürzester Zeit in einem massiven Stau. Die Studenten haben zum grossen Streik aufgerufen und alle großen Strassen sind gesperrt. Der Taxifahrer ist ziemlich angefressen, hat er mir doch einen guten Festpreis gegeben, den er mit all den Umwegen natürlich nicht halten kann. Fluchend wie ein Rohrspatz erreicht er nach 2 Stunden endlich unser Ziel.
    Ich finde sofort einen passenden Bus und bin nach 2 weiteren Stunden in Valparaiso und nach einer kurzen Taxifahrt in meiner Herberge, der Villa Kunterbunt.
    Martina und Enzo, meine beiden Gastgeber, sind darauf spezialisiert, Motorradfahrern bei der Verschiffung und Verzollung zu helfen und beherbergen ihre Klienten auch noch in ihrem netten, alten Holzhaus. Ich fühle mich sogleich heimisch.
    Nachdem wir alle Papiere zusammen haben, ist es dann endlich soweit. Der Gabelstapler bringt eine große Kiste mit BMW Beschriftung. Ich habe sie wieder!!!!! Eine Stunde schraube ich Rosie zusammen und dann kann ich sie nach so langer Zeit wieder fahren. Dachte ich zumindest, den, klar, sie springt nicht an. Auch anschieben bringt nichts. Erst ein hilfsbereiter LKW Fahrer rettet uns mit seinem Starthilfekabel. Danach genieße ich nur noch die 20km Fahrt zur Villa Kunterbunt.
    Die nächsten Tage verbringe ich mit kleineren Reparaturen an Rosie, Ausflügen in die Stadt und dem Gucken der abendlichen Fussballspiele der Copa Amerika. Ich könnte länger hier bleiben, fühle ich mich doch schon fast wie ein Familienmitglied, aber mich zieht es weiter gen Norden.
    Ein kleiner bitterer Beigeschmack bleibt. Trotzdem ich schon im Vorfeld ein kleines Vermögen für die anfallenden Hafenkosten hier vor Ort gezahlt habe, kommt noch mal eine heftige Rechnung. Also täglicher Schriftverkehr mit meinen Agenten in Sydney. Nicht erfreulich, denn ich will mein Geld zurück.
    Nette Küstenstraße und dann Highway No 5 nach La Serena. Recht langweilige 450km. Eigentlich wollte ich in La Serena bleiben, aber irgendwie zu groß, voll und…neeee.
    Ist zwar schon spät, aber ich nehme den Abzweig ins Vall de Elqui nach Vicuna. Klar, finde nicht das ausgewähle Hostal und nehme notgedrungen das, was ich finde. 30€ ist schon ein Wort für ein spartanisches Zimmer mit noch nicht einmal durchgehend heißer Dusche. Aber die Atmosphäre ist nett.
    Und noch wichtiger: Rosie hat einen sicheren Stellplatz.
    Ich verbringe den Abend im Social Club der Stadt, einem recht noblen Restaurant mit Pisco und Fussball.
    Heute ist wandern angesagt. Und das mit einem guten Ziel. Eine Mikrobrauerei ca. 16 km entfernt.
    Das spornt an und lohnt sich auch am Ende. Super Bier und nette Leute. Nach vier Halben habe ich keine lust mehr zu latschen und strecke einfach mal den Daumen aus. Sofort hält jemand und gibt mir einen Lift zurück. Echt nette Leute hier.
    Ich will weiter nach Pisco Elqui. Sind gerade mal 60km von Vicunia, also schnell erledigt. Trotzdem geniesse ich jede Sekunde der Fahrt durch das wundervolle Tal.
    Ich lande im El Tesoro de Elqui durch puren Zufall und stelle fest, daß dieses super nette Hostal von zwei Deutschen Freundinnen geführt wird. Und Inas Mann Klaus vermietet auch noch KTMs und organisiert geführte Motorradtouren. Also ist für genug Gesprächsstoff gesorgt. Ich fühle mich sofort wie Zuhause und finde noch zusätzlichen Anschluss. Greg, ein Australier, und seine Schweizer Freundin Regina beschließen eine der KTMs auszuleihen und ich schliesse mich zu einer 320km Ausfahrt auf Schotterpisten durch die umliegenden Berge an.
    Wir brechen nicht zu früh auf, denn die Sonne braucht morgens ihre Zeit, um die eisige Kälte zu vertreiben. Ich denke schon mit Grauen an die Temperaturen auf dem Altiplano bei 4000m Höhe. Hier haben wir gerade mal 2000m.
    Wir schrauben uns einen Pass hoch und sind überwältigt von der Kulisse hier. Es geht hoch und runter durch unberührte Landschaft. Und als dann irgendwann doch ein kleiner Ort auftaucht, finden wir sogar zur richtigen Zeit ein kleines Restaurant.
    Irgendwie vergessen wir die Zeit und stehen am späten Nachmittag vor einer sehr schlechten Piste. Und sie wird immer enger, steiniger und steiler. Das in der Dunkelheit wäre der schiere Alptraum. Also drehen wir nach 20 km um und entscheiden uns zu einem Umweg über La Serena zurück, allerdings auf Asphalt.
    Völlig geschlaucht, aber glücklich erreichen wir unser Hostal und gönnen uns erst einmal ein Fläschchen Wein. Die beiden werden wahrscheinlich Probleme haben, die nächsten Tage zu sitzen. Der Sitz auf der KTM ist mehr wie ein Brett.
    Ich verbringe noch ein paar Tage mit dem Schreiben von Berichten, netten Gesprächen mit Christin, Ina und Klaus und einigen Exkursionen mit Rosie.
    Dann fragt Klaus, ob ich nicht Siggi kennenlernen möchte. Siggi ein Bayer, lebt schon seit langem völlig abgeschieden und ist ein wahrer selfmade man. Klar, und verrückt auf Motorradfahren ist er natürlich auch.
    Nach 1 stündiger Fahrt auf zum Teil haarsträubender Piste stehen wir vor seinem großen Haus, natürlich alles selbst gebaut. Und dann kommt eine 570ger Husaberg um die Ecke geschossen. Der Mann ist 62, stark wie ein Bulle und fährt wie ein Berserker. Aber ein absolut super Typ. Nach vielen Gesprächen, Tees und Spagetti s wird es Zeit für uns aufzubrechen. Klaus möchte gerne mal auf Rosie Fahren und ich habe nichts gegen eine 690ger KTM. Mann, was ein Unterschied. Ich merke überhaupt nicht, daß ich über Schotter und Sand fahre.
    Es wird Zeit, weiter zu ziehen. Greg und Regina sind schon auf dem Weg nach Caldera und ich möchte an die Küste, nach Punta de Choros.
    Eintönige Fahrt auf der Ruta 5 , dann noch einmal 40km Piste bis zum Memo Ruz, meinem Camping Platz. Es ist kalt, feucht und windig, aber egal. Heute abend  schaue ich mir erst einmal das Halbfinale in der Copa America mit chilenischer Beteiligung an. Laut Aussage meiner Herbergsfrau soll es in allen 3 Restaurants vor Ort gezeigt werden. Ich mach mich zeitig auf den Weg und muss feststellen, daß alle Restaurants geschlossen sind. Irgendwann komme ich an einem hell erleuchteten Haus mit großer Veranda vorbei, auf der die Männer gerade den Grill anschmeißen und die Frauen auf einen großen Flatscreen schauen. Es handelt sich wohl um eine Familienfeier mit Freunden und Fussball. Was solls, ich frage einfach, ob ich mitgucken kann und werde sofort herzlich eingeladen. Mir wird sofort ein Glas Wein und ein Pisco vor die Nase gestellt und bis zum Ende des Abends sofort immer wieder aufgefüllt, sobald es halb geleert ist. Ich lerne fast das ganze Dorf kennen, wir feiern den Sieg der Chilenischen Jungs und nachdem auch noch der ein oder andere Joint kreist, wird es zu später Stunde Zeit für mich , den Heimweg anzutreten. Aber das gestaltet sich gar nicht so einfach. Ohne Taschenlampe ( vergessen ) und ziemlich benebelt brauche ich 1 Stunde, um mein Zelt zu finden. Das sieht auch alles so gleich aus hier…;))
    Eigentlich wollte ich von hier ein Boot zu der Isla Damas nehmen, einer Nationalpark Insel auf der man Pinguine und Seelöwen sehen kann. Aber einer der Fischer sagte schon am Abend, daß das Meer wohl unruhig werden würde. Und so kommt es. 4m hohe Wellen lassen das Auslaufen nicht zu. So muss ich mit dem Beobachten von ein paar Seeottern und Pelikanen an meinem Strand vorlieb nehmen. Auch nicht so schlecht.
    Ich habe einen langen Tag vor mir, denn ich möchte heute bis in den Nationalpark Pan de Azucar.
    Um 17 Uhr habe ich die 500km bis Chanaral geschafft. Dieser kleine Ort und die gesamte Umgebung sind vor 2 Jahren der Schauplatz einer Katastrophe geworden. Nach ungewöhnlich starken Regenfällen in den angrenzenden Bergen sind riesige Schlammlawinen durch das Örtchen geströmt und haben alles unter sich begrabe. Gott sei Dank am Tag, sodaß sich die meisten Bewohner retten konnten. Trotzdem gab es etliche Tote und die Aufräumarbeiten dauern bis heute. Deshalb verpasse ich auch die Einfahrt in den Park. Da mein Navi aber noch einen nördlichen Eingang ausweist, fahre ich einfach weiter.
    Dann die Ernüchterung, die Einfahrt ist gesperrt. Aber ich umfahre einfach die Barriere und mach mich auf den Weg zu dem wohl offenen Campingplatz. Die Piste ist die Hölle. Auch hier überall die Spuren der Schlammlawinen. Nach 20 km dann eine Kreuzung und die Gewissheit: von hier aus geht nichts mehr. Meterhohe Geröllberge verhindern die Weiterfahrt. Und zum Umkehren ist es zu spät. Also schlage ich einfach mein Zelt auf und geniesse die wunderbare Einsamkeit inmitten der Natur. In der Dämmerung ziehen Vicunas an mir vorbei, ich beobachte eine Schlange, die sich ins Gebüsch flüchtet und dann den unbeschreiblichen Sternenhimmel. Aber dann so alleine im Zelt reagiere ich doch auf jedes Geräusch. Immerhin soll es hier auch Pumas geben…..
    Wieder mal eine Ochsentour. 640km bis San Pedro de Atacama. Am Anfang lange Baustellen, immer
    noch wegen der Lawinen, dann recht langweilige Fahrt bis Calama. Nach dem Abzweig nach San Pedro wird die Landschaft endlich toll. Ein kurzer Abstecher zum Valle de la luna, wirklich anmutend, als sei man auf dem Mond, und ich habe es geschafft. Ich bin es aber auch. Also hostal oder Campingplatz suchen. Alles ist unbeschreiblich teuer hier. Klar, der Touriort schlechthin hier im Norden. Ich bleibe nur kurz stehen, da kommt mir ein Typ mit seine Freundin entgegen und bestaunt Rosie. Auf einmal fragt er mich, ob ich ein Zimmer brauche und deutet mir an , mitzukommen. Und schon kurze Zeit später halte ich den Schlüssel für ein spottbilliges ( für hier) Zimmer mit eigenem Bad und heißem Wasser in meinen Händen.
    Nach genußvoller Dusche will ich mir dafür an der Plaza ein Bier gönnen…. und laufe Greg und Regina in die Arme. Darauf stoßen wir an.
    Aber damit nicht genug. Am nächsten Tag treffe ich auch noch 2 Biker aus dem Hostal in Santiago wieder. So sehen und feiern wir den chilenischen Sieg gegen Argentinien dann halt zu fünft.
    Die Tage vergehen mit dem Erkunden der traumhaften Umgebung, einigen Wartungsarbeiten an Rosie, dem Lesen von 2 Büchern und ein bisschen Feiern wie im Flug.
    Dann Aufbruch nach Bolivien. Zurück nach Calama und dann Richtung Ollague. Erst wunderbare Straße, dann Piste. Aber egal, die Landschaft wird nach jeder Kurve beindruckender. Vicunas laufen über die Piste, Flamingos stehen im Salar de Ascotan, schneebedeckte Berge und dunkelblauer Himmel. Ein Traum, wäre da nicht die beschi….Piste, die, nach einem kurzen neuen Asphaltstück die volle Konzentration erfordert.
    Ollague ist ein kleines Kaff mit Bahnhof, in dem man nicht lange verweilen möchte. Aber ich finde ein nettes Hostal mit warmen Wasser und beschließe lieber hier zu bleiben, als in 3800m Höhe bei minus 10 Grad mein Zelt in der Pampa aufzuschlagen. Hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, daß es hier so etwas gibt.
    Grenzformalitäten sind nie wirklich eine nette Art, den Tag anzugehen. Schon gar nicht, wenn man bei knapp über null Grad in einer 50 Meter langen Schlange vor einem Container des Mannes stehen muss, der den alles entscheidenen Stempel für die Einreise nach Bolivien hat. Auf Chilenischer Seite alles schnell erledigt, aber dann Murphys law. 2 Bussladungen kommen genau zu dem Zeitpunkt, an dem ich an der Bolivianischen Seite erscheine. Also warten und frieren. Dafür bekomme ich anstatt der normalen 90 Tage auch nur 30 Aufenthalt. Super, keine Ahnung warum. Dann Zoll. Schnell erledigt. Rosie bekommt die 90 Tage….
    Alle haben behauptet, in Bolivien würden die Pisten noch schlechter. Ich würde sagen, es bleibt gleich beschissen. Aber die Landschaft bleibt dafür auch weiterhin grandios.
    Ulyuni ist ein staubiges, kaltes …Nest, voll mit jungen Backpackers, die sich den Welt grössten Salzsee anschauen wollen. Ich komme mir vor wie auf der Kao San Road auf 4000m. Klar, klauen sie mir auch noch meine letzte Sonnenbrille, schon die dritte in Südamerika.
    Dafür treffe ich Chris, einen Pizzabäcker aus Boston, der sich entschieden hat, hier sein Leben zu fristen und esse die beste Pizza, die ich je hatte.
    Ich mach mich am nächsten Tag mit Rosie auf zum Salar. Wie auf einer Autobahn fährt hier ein Landcruiser mit Touris durch den Salzsee.
    Ich nehme meine eigene Route, Platz ist genug, und genieße die Unendlichkeit dieser riesigen, weissen
    Ebene.
    Aber morgen muss ich hier weg!!!

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