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Australiens Westen

    Ich stehe wie versteinert im einem Supermarkt in Darwin und stehe unter  Schock. Nicht nur das ich das hiesige Überangebot  nicht mehr gewohnt bin. Die Preise hauen mich komplett aus den Schuhen. 1 Kilo Tomaten für 9$, ein Stück Käse für 8$ und dann fällt meine Kinnlade so richtig runter: ein Sechserpack Bier 49$ und ein Päckchen Tabak 50$. Und die Leute hier kaufen, als gäbe es kein morgen.
    Der Boom in den Minen im Norden und Westen des Landes haben nicht nur die Löhne ins unermessliche gehoben, eine Putzfrau kann hier bis zu 2500$ die Woche verdienen, sondern auch die Preise explosionsartig gesteigert.
    Karin hat Urlaub und besucht mich in Darwin. Und da wir uns hier kein Hotel für die kommenden 2 Wochen leisten können, beschliessen wir, einen Camper für vergleichsweise kleines Geld zu mieten und den Stuart Highway bis zum Wahrzeichen Australiens, dem Uluru , runter zu fahren.
    Über den Kakadu Nationalpark geht es zu den Edith Falls. Hier gibt es einige höher gelegene Pools, in denen man angeblich mit ruhigem Gewissen schwimmen kann. Alle anderen Gewässer sind wegen der Saltys, recht aggressive Salzwasserkrokodile , tabu. Ich denke mir nur: Hm, wissen die auch, dass sie nicht hier sein dürfen?
    Die Fahrt gen Süden nach Alice Springs, ist einsam und eintönig, wären da nicht  ab und an einige landschaftliche Highlights, wie die Katherine Schlucht und die Devils Marbles. Nur selten kommt mal ein Roadtrain entgegen und abends ist es nie ein Problem, einen wunderbar ungestörten Schlafplatz im Bush zum Nulltarif zu finden.
    Die Entfernungen hier sind gigantisch. Dachte ich, der Ayers Rock oder Uluru lägen in direkter Nähe von Alice, sind es noch einmal gute 450km Richtung Südwesten, bis der gigantische Felsen endlich in strahlendem Rot vor uns auftaucht. Schon toll anzuschauen, wenn uns auch die Horden wild vor sich hinknipsender Japaner und Chinesen etwas stören, nach all der Ruhe zuvor.
    Nach einem Abstecher zu den Olgas und dem Kings Canyon, wird es Zeit für die Rückreise. Nach 5200km in 12 Tagen erreichen wir wieder Darwin.
    Ich hoffe, dass es Rosie endlich nach Australien geschafft hat und werde erst einmal enttäuscht.
    Auch Kirsten und Kevin, meine Leidensgefährten ( wir teilen den Container), habe es endlich von Dili hierher geschafft. Aber unser Schiff hat 2 Wochen Verspätung. Ich habe das Glück, bei Dave, einem Motorrad verrückten Australier, unterkommen zu können und verbringe meine Zeit damit, einen alten Trecker zu restaurieren. Immerhin eine Beschäftigung. Und in Dave habe ich einen wirklich guten Freund gefunden. da fällt es schwer, schlechte Laune zu bekommen.
    Die beiden drehen derweil Däumchen und beobachten, wie ihr Kontostand merklich schrumpft.
    Dann die erlösende Nachricht. Der Kahn ist da. Aber wer denkt, jetzt würde alles schnell gehen, hat sich geirrt. Unser Verschiffer ANL war schon in Dili absolut unkoordiniert. Was wir allerdings hier erleben müssen, ist der Gipfel. Die angegebene Adresse von ANL existiert nicht, die uns zugestellten Papiere sind nicht korrekt und letztendlich sollen wir für das Desaster auch noch mehr zahlen. Einzig die hier vor Ort  für ANL arbeitenden Agenten bemühen sich, den Schaden so gering wie möglich zu halten, wissen sie doch bescheid über das Unvermögen der Verantwortlichen. Dafür hat Rosie einen nicht unerheblichen Schaden genommen. Der Container hat wohl eine unsanfte Landung hingelegt und dabei meinen Seitenständer samt Motorhalteschraube zerstört. Ist natürlich keiner gewesen und ich muss lange suchen, um in Darwin Ersatz aufzutreiben.
    Dafür gestaltet sich die Quarantäne Inspektion wieder unserer Erwartung sehr relaxt. Es ist Freitag und der Inspektor wohl gedanklich schon im Wochenende. Kurze Stichproben und er ist zufrieden. Noch kurz zur motor vehicle inspection für einen mehr als oberflächlichen Check der Strassentauglichkeit und dann darf man an gleicher Stelle eine Versicherung abschliessen. Zwar kann uns keiner mitteilen, ob diese auch im ganzen Land Gültigkeit hat ( zur Info: hat sie) aber das ist uns egal. Wir haben schon allzuviel Visazeit verloren und wollen endlich los. Ich lasse noch kurz mit Hilfe von Daves Kumpeln die Alukoffer verstärken, waren sie doch auf den schlechten Pisten in Indonesien gebrochen. Das K&K ( Kirsten und Kevin) Chaosteam , der Name ist Programm, und ich beschliessen, noch eine Zeit zusammen zu fahren. Also auf zur Gibb River Road.
    Die 500km lange Piste gilt als eine der schwierigen im Norden. Mag ja während der Regenzeit oder kurz danach so sein, aber bis auf eine Wasserdurchfahrt und einige Weichsand Abschnitte muss man eigentlich nur aufpassen, dass einem auf der Waschbrett Oberfläche nicht die Kronen rausfallen. Trotzdem nicht ungefährlich, denn bei Tempo 90 surft man mehr über die Buckelpiste, als das man fährt.
    Einziger Wermutstropfen auf der Strecke sind die noch exorbitanteren Preise. Der Spritpreis verdoppelt sich mal eben und für eine Literflasche Wasser verlangen die Halsabschneider 6,5$. Bei 45 Grad im Schatten wissen sie genau, dass sie nehmen können, was sie wollen.
    Nach einem kurzen Abstecher im Touriort Broome geht es weiter auf dem North West Coastal Highway Richtung Süden bei eingeschaltetem Heissluftföhn im Gesicht. Unglaubliche Temperaturen.
    Irgendwann sehe ich das Chaosteam Gespann nicht mehr in meinem Rückspiegel. Ich fahre zurück und  finde Sie  am Strassenrand  stehend mit ratloser Miene. Ihr Moped quietscht beim Fahren ganz fürchterlich. Zu erkennen ist nichts. Da wir am Arsch der Welt sind, entscheiden wir uns zur Weiterfahrt zum 70 km entfernten Küstenort Carnarvon.
    Wir beziehen nach Tagen des wilden Campens einen regulären Caravanpark  und zerlegen das Gespann. Dann der Schock. Das Achskugellager hat sich festgefressen und erheblichen Schaden angerichtet. Nach 2 Tagen ist zwar alles provisorisch repariert, aber es bleibt der blöde Beigeschmack, dass alles wieder zusammenbrechen könnte.
    Nach einem Abstecher nach Shark Bay , einigen Bier im westlichsten Pub Australiens und dem Bestaunen der wunderschönen, menschenleeren Buchten geht es wieder landeinwärts.
    Wir übernachten an einem Fluss, an dessen Ufer sich auf beiden Seiten ein Platz zum unentgeldlichen Übernachten befindet. Eigentlich wirklich idyllisch. Um 2 Uhr nachts werde ich von wildem Gehupe geweckt und stecke meinen Kopf aus dem Zelt. Ich sehe gerade noch einen Pickup in halsbrecherischem Tempo haarscharf an Kirsten und Kevins Zelt vorbei fahren. Weiterhin hupend rast er im Slalom über den Campingplatz und schreit dabei: ` You white cunts, I will kill you all´.
    Er widerholt die gleiche Irrfahrt mit dem gleichen Gezeter auf der anderen Flusseite, biegt auf die Strasse ein und dann, nach wenigen Sekunden ein Schuss. Danach nichts mehr. Wir entscheiden uns bis zum Morgen zu warten und dann nachzuschauen, finden aber nichts. Spooky!
    Der Indian Ocean Drive führt 202km direkt an der Küste lang und dabei durchzieht die durchgehend zweispurig ausgebaute Straße mehrere National- und Naturparks. Einfach ein Traum zum cruisen.
    Kevin hat in Darwin den Tip bekommen, in einem Ort mit Namen Leeman nach einem Fischer namens Shaun zu fragen. Der liesse Reisende in einer Hütte direkt am Strand übernachten.
    Wie der Zufall es will, ist gerade seine Frau an der Tankstelle, als wir dort nachfragen.
    Alles kein Problem. Wir beziehen eine einfache Hütte an einem der schönsten Strände und abends kommt Shaun mit Familie, Bier und Generator. Nach etlichen Kaltgetränken erzählt uns Shaun, er sei Hummerfischer und habe das Problem einiger feststeckender Hummerkästen, die er am nächsten Morgen befreien wolle. Er sei aber kein Taucher, habe aber das Equipment. Schon etwas angeschickert biete ich meine Dienste an, bevor er die Geschichten von den Tiger und Hammerhaien, die er hier häufig sieht, zum besten gibt. Ich schlucke und trink noch ein Bier.
    Am nächsten Morgen ist mir nicht nur mulmig wegen des übermäßigen Zuspruchs von Alkohol, als ich mich ins eiskalte Wasser gleiten lasse.  Immer wieder nervös um mich blickend, befrei ich die eingekeilten Fangkörbe und befördere noch 3 prächtige Scherentiere an die Oberfläche.
    Als Dank für meine Hilfe sind die unser köstliches Katerfrühstück.
    Nachmittags hören wir plötzlich ohrenbetäubendes Grollen. Shaun schaut mit einigen Freunden in selbstgebauten Dünenbuggys vorbei und lädt uns zu einer Ausfahrt in das nahe Sandgebiet ein.
    Unglaublich, was diese mit V8 Maschinen angetriebenen Ungetüme leisten.
    Ich darf mal sein Baby, einen Polaris RZR 1000 fahren und verliebe mich sofort, sorry Rosie.
    Dieses Vehikel ist im Sand einfach unglaublich und ich träume davon, so etwas mal durch eine Wüste fahren zu dürfen. Was ein Tag….
    Wir haben einen Couchsurf Platz in Perth und beeilen uns, nachdem wir das Ankunftsdatum schon einige Mal verändern mussten, zumindest jetzt pünktlich zu sein.
    Und wir habe schon wieder 6 richtige gezogen. Ailsa ist einfach super.
    Selber Jahre lang mit Kind und Kegel gereist, hat sie sich als knapp über 60 jährige Pensionärin entschieden, etwas an erfahrener Gastfreunschaft wiederzugeben und Reisende zu beherbergen. Ihr Haus liegt zwar etwas abseits der Innenstadt , dafür in einer wunderbaren Gegend in den Hügeln. Und ich beziehe sogar ein Einzelzimmer. Luxus pur.
    Die Stimmung ist allerdings etwas getrübt. Seit einiger Zeit verliert das Gespann aus der Zylinderkopfdichtung enorm viel Öl.
    So vergehen die Tage mit dem Organisieren von Ersatzteilen, Überholen meiner Vergaser und die Abende mit dem Erzählen von vielen spannenden Geschichten bei dem einen und anderen Glas Wein und tollem Essen von Kirsten.
    Eines Abends kommt Kirsten Tränen überströmt nach Haus und bringt nur noch ein schluchzendes´Kevin, Kevin`heraus. Geschockt guck ich sie an, dann in die aufgerissenen Augen von Ailsa und sehe Kevin schon im Krankenhaus oder sogar schlimmer, tot. Schließlich aber die für uns erlösende Botschaft. Kevin hat `nur`die Geldbörse verloren. Gut, nicht toll, aber shit happens. Ich bin mit Ailsa einer Meinung, dass die am nächsten Tag wieder auftaucht. Und so ist es. Ende gut, (fast) alles gut. Die Kreditkarten haben sie dennoch gesperrt und bis zum Erhalt der neuen kann es dauern.
    Das Ölproblem muss gelöst werden und wir fahren zu einem anderen BMW Enthusiast im Süden von Perth, in die wunderbare Gegend von Bridgetown. Wir wohnen bei Nick und Stacy mit ihren tollen Kindern. Das einzige, was die super Stimmung etwas trübt ist das Wetter in der Gegend. Es gibt immer wieder starke Schauer und die Temperaturen Nachts gehen auf 7 Grad runter. Sind wir nicht mehr gewohnt, wollen wir eigentlich auch nicht mehr. Wir wechseln mit Nicks Hilfe die Dichtung, ich suche im 100km entfernten Bunbury eine Klinik für ein Lungen x Ray auf, denn das wird für eine mögliche Visa Verlängerung verlangt, wenn man längere Zeit in einem Tuberkulose Land war und nach 3 Tagen geht es nach einer herzlichen Verabschiedung weiter nach Margret River an die Westküste.
    Die Gegend hier im Südwesten ist wunderschön und erinnert mich an die Garden Route in Südafrika. Es gibt unzählige Weingüter, Apfelplantagen und dann immer wieder dichte Wälder mit riesigen Jarra und Karri Bäumen.
    Über die Chapman Pools und Pemberton geht es auf einer wieder mal atemberaubenden Strecke zu den Fernhook Falls.
    Ich werde durch lautes Geschepper geweckt. Irgendwer oder was spielt mit unserem Geschirr.
    Also Kopflampe aufgesetzt und raus aus dem Zelt. Gerade den Kopf durch den Eingang gesteckt, guckt mich ein Wesen mit schwarzen Handschuhen und Ohren und katzenähnlichem Gesicht an. Und der Bursche ist recht gross. Also Kopf wieder rein. Soll er halt spielen….
    Nicht nur das wir auf einem Platz nur für grosse Campervans genächtigt haben, wir sind der Nationalparkverwaltung auch die 6$ Übernachtungsgebühr schuldig geblieben. Und klar, wir sind gerade beim Aufbruch, kommt der Ranger. Ich versuche ihn durch die Frage nach der nächtlichen Begegnung abzulenken. Wäre aber gar nicht nötig gewesen. Er ist mehr an unserer Reise interessiert und verabschiedet sich nach einem langen Plausch und der Auskunft, ich hätte wohl ein seltenes Black Gloved Wallaby gesehen mit einem freundlichen Händedruck. Schwein gehabt. Sowas kann auch teuer werden.
    Das Gespann ist zwar wieder stubenrein und verliert kein Öl mehr, aber die beiden haben etwas sorge mit der angeschlagenen Achse die vor uns liegende Nullarbor Einöde zu versuchen.
    Nick hat uns eine Adresse östlich von Albany gegeben. Dort soll eine Mechaniker Genie mit seiner Frau wohnen und da er ursprünglich aus Holland käme, würde er sich sicher über den Besuch von fast Landsmännern freuen.
    Also auf gen Osten. Nach einer Nacht am traumhaften Strand von Parry Bay und dem erfolglosen Versuch, dem Meer mit Hilfe der Angel ein leckeres Fischgericht abzuringen, geht die Fahrt durch unendliche Weizenfelder nach Jarramungup.
    Auch hier nur Felder und es regnet aus Kübeln. Wir finden Harry und Janes Anwesen trotzdem und werden mehr als herzlich empfangen. Harry ist wirklich der geniale Mechaniker und dreht dem Gespann erstmal eine neue Achsaufnahme mit integriertem Kugellager und zudem noch gleich eine neue Achse. Das sollte die beiden sicher zu Weihnachten nach Tasmanien bringen.
    Nicht nur das wir wieder zwei Schlafräume beziehen durften, Jane ist zudem auch noch eine begnadetet Köchin. Und wenn sie nicht ihre kulinarischen Fertigkeiten unter Beweis stellt, zeigt sie uns auch noch die grandiose Landschaft des nahen Fitzgerald Biosphären Nationalparks. Eine unbeschreiblich schöne Zeit. Dann bekomme ich auch noch den positiven Bescheid über die Verlängerung meines Visums. Was will ich mehr?
    Aber es wird auch langsam Zeit, die längste baumlose Strecke Australiens unter die Räder zu nehmen.

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