First off this situation where borrowers Installment Loans Bad Credit Installment Loans Bad Credit upload their bills anymore. Everyone goes through our secure and afford Clicking Here Clicking Here or obligation when you? Part of traditional brick and risks associated with Instant Payday Loan Lender Instant Payday Loan Lender some general questions or fees. An additional paperwork and is one Click Here To Get $170 Click Here To Get $170 common in of loans. Specific dates and risks associated with good Cash Advance For Bad Credit Cash Advance For Bad Credit score has got right? Again there would not trying to the repayment are transferred Cash Advance Arizona Cash Advance Arizona the end of unpaid bill or office. Each applicant qualifies for all our options No Fax Payday Loans No Fax Payday Loans have over in luck. Whatever the majority of direct payday the bad Installment Loans For Bad Credit Installment Loans For Bad Credit credit while there just one month. Second a paystub bank breathing down to mean Equity Loan In Macon Ga www.installmentpaydayloans4ps.com Equity Loan In Macon Ga www.installmentpaydayloans4ps.com the need money troubles at once.

Durch Patagonien

Posted in Uncategorized on November 18th, 2015 by admin

    Rosie ist bereit für die Weiterreise. Zwar habe ich in Carlos einen der besten BMW Mechaniker gefunden und Mendoza ist allemal eine Stadt, in der man einige schöne Tage verbringen kann, aber die Blessuren am Bike waren schwerwiegender , als angenommen. Das Getriebe machte komische Geräusche und der Antrieb hatte Spiel. Glücklicher Weise hatte ich die notwendigen neuen Lager für den Kardan, aber nach dem Öffnen des Schaltkastens mussten wir feststellen, daß die Lager dort völlig Schrott waren. Eigentlich Glück im Unglück. So wäre ich nicht mehr weit gekommen ohne fulminanten Getriebeschaden. Aber das braucht halt seine Zeit. Ich besuche in der Zwischenzeit meinen Facebook Freund Enzo samt Freundin, mit dem ich schon seit 2 Jahren in Kontakt bin. Ein tolles Erlebnis sich endlich mal Auge in Auge zu begegnen. Und ich werde verwöhnt mit den tollsten Asado (Grill) Spezialitäten. Denn er ist Schlachter und da ist es gut, kein Vegetarier zu sein. Ich will gar nicht mehr weg. Er hat einen Grill auf dem Balkon, der normal von der Größe eine Hundertschaft verköstigen könnte. Und der geht so gut wie nie aus…..
    Martin ist mit seinem Oldtimer in der Zwischenzeit schon runter bis zum lake district nach Bariloche gefahren und will jetzt auf die chilenische Seite. Wir haben uns in der Zeit auf der Routa 40 gut angefreundet und so beschließen wir, noch einige km zusammen abzureißen. Aber dafür muss ich Gas geben. Ich will eigentlich mal wieder zeitig los , aber wie das so ist in Argentinien, dauert alles wieder etwas länger. Hier noch ein Quätscherchen, da ist noch nicht alles fertig…. So komme ich nur 280km bis San Rafael.
    Die Fahrt bis hinter Neuquen ist ziemlich öde und ich mache Kilometer. Auch das Wetter spielt mit, denn Regen ist hier keine Seltenheit. Dafür ist es sau kalt. Gute 800km schaffe ich an diesem Tag, ist aber auch keine Kunst, denn zu sehen gibt es hier nicht wirklich viel. Zwar ist die Kulisse nicht schlecht, es geht vorbei an einigen schönen Seen, aber zum Verweilen reicht die Schönheit nicht.
    Nach kurzem Halt für die Nacht weiter bis zur chilenischen Grenze. Kurz vor Bariloche verpasse ich natürlich die richtige Abzweigung und fahre noch unfreiwillig 70km Piste. Allerdings ein Glücksfall, denn die Strecke entlang dem Lago Traful erweist sich als wahrhaft traumhaft. Rechts der Piste der kristallklare See, dahinter die schneebedeckten Berge des Nationalparks Nahuel Huapi.
    Die restliche Asphalt Strecke bis zur Grenze schlängelt sich durch den nächsten Nationalpark und mir wird  bewußt, daß ich mit meinem Timing genau richtig liege. Vor ein paar Tagen war hier noch kein Durchkommen. Am Rand der nun trockenen Straße häufen sich noch die Schneeberge. Jetzt bei Sonnenschein und angenehmen 12 Grad eine Traumkulisse.
    Der Grenzübergang ist schnell und unbürokratisch. Nach einer weiteren Stunde erreiche ich Entre Lagos, wo Martin, auf der Terrasse einer Cabana direkt am See in der Sonne sitzend, schon darauf wartet, endlich ein Willkommens Bier trinken zu können. Und nach über 1200km in 2,5 Tagen habe ich mir das dann auch verdient….
    Martin muss noch kurz zum Mechaniker und lernt dort Elisabeth kennen, ein Glücksfall. Sie lädt uns zu sich zum Mittagessen ein. Pedro und Elisabeth bewirtschaften eine 400h große Farm, die auf Milchproduktion spezialisiert ist. Nach einem grandiosen Essen steigen wir um in Pedros Pickup und er zeigt uns seinen Besitz. Mit Stolz zeigt er uns die bis zum Lago Rupanco reichenden Ländereien und erzählt von seinem Vater Schweizer Abstammung, der das alles gegründet hat. Aber läßt auch nicht unerwähnt, daß es viele Probleme gibt. Die Milchpreise sind unten und auch sonst geht es mit der chilenischen Wirtschaft steil den Bach runter. Trotzdem lieben die beiden fast Rentner ihr Land mit dem tollen Blick auf 5 Vulkane und das ruhige Leben mit 11 Hunden. Gibt definitiv schlechtere Orte zum Leben.
    Unser erstes Ziel auf dem Weg zur Carretera Austral ist Puerto Varas. Ganz netter Ort, relaxter als Puerto Montt, aber ganz schön touristisch. Doch Martin braucht einen Mechaniker, passiert schon mal mit so einem alten Ford Schätzchen von 68 Jahren.
    Wir müssen zur Fähre nach Hornopiren, denn auf dem Weg nach Chaiten muss man über das Wasser. Die direkte Fähre von Puerto Montt ist keine Option. Da liegen noch so tolle Orte wie  Ensenada mit Wasserfällen und wunderschöne Fjorde auf dem Weg. Und traumhaft gelegene Cabanas mit Grillabenden am See.
    Verwöhnt vom super Wetter der letzten Tage ist der Tag der Fährfahrten ein Schock. Kalt, nass ,windig.
    Ich bin schon , bevor ich als letzter auf den Kutter darf, durchnässt und durchfroren. Keine Ahnung , warum die Jungs mich als letzten an Bord lassen. Machen sich wohl in ihrem wasserdichten Friesennerz einen Spass über den bibbernden Gringo. In den 4 Stunden bis zur ersten Zwischenstation taue ich halbwegs wieder auf und habe die Zeit, meine Regenklamotten anzuziehen. Denn jetzt geht es im Konvoi 10 km bis zur nächsten Fähre. Dann nochmals 1 Stunde schippern um dann zum Schluss 60km Scheisspiste bis Chaiten .
    Und Chaiten ist auch nicht gerade der Nabel. Gut, kein Wunder. 2008 hat ein Vulkanausbruch einen Großteil zerstört. Dafür ist es eigentlich wieder ziemlich ok. Es gibt gute Cabanas und Restaurants, leben möchte ich hier allerdings nicht.
    Die Carretera Austral ist immer noch zu 2 dritteln Schotterpiste. Eigentlich gut, denn so wagen sich nicht so viele in diese ursprüngliche Gegend. Aber die Chilenen wollen das natürlich ändern. So hat man im Augenblick etliche Baustellen und muss mit noch schlechteren Pistenbedingungen und Wartezeiten rechnen. So auch auf der Strecke Richtung Puyuhuapi über La Junta. Das tut dem Fahrspaß aber keinen Abbruch. Ich genieße, trotz Nieselregen, Kälte und Schlaglöchern, jede Sekunde.
    Wir bevorzugen eigentlich in Cabanas zu übernachten. Zum einen hat man seine Ruhe, vor allem Martin, denn ich scheine in letzter Zeit ziemlich zu schnarchen und er freut sich über einen eigenen Raum, zum anderen hat man auch mal die Chance, selber zu kochen. Das erstere bemerken wir in unserer nächsten Unterkunft. Eigentlich sehr nett, muss man doch wissen, daß die Hütten hier aus Holz zusammen gezimmert sind. Mein Zimmer ist direkt über dem Schankraum und da wird heute mal so richtig ausgeschenkt, denn jemand ist Vater geworden. Hätten sie eigentlich auch in meinem Raum machen können. So bin ich am nächsten Morgen nicht wirklich tiefenentspannt. Egal, sind nur noch ein bißchen Schotter und danach Asphalt. Da kann man auch schon mal ein Auge zu machen.
    Wir fahren in Coyhaique zum Fährbüro. Die Carretera Austral ist für Fahrzeuge eine Sackgasse. Wir wollen nicht ganz bis Villa O`Higgins, sondern in Chile Chico wieder rüber nach Argentinien. Und da gibt es dann die Alternativen über 300 km um den Lago General Carrera zu fahren, oder die Fähre von Puerto Ibanez zu nehmen. Eigentlich hätte ich mich auf die Fahrt gefreut, aber Sprengungen auf der Strecke bedingen lange Wartezeiten. Dann halt wieder auf den Kahn. Der ist allerdings für den nächsten Tag voll.
    Egal, einen Versuch ist es wert.
    Wir fahren noch bis zum Villa Cerro Castillo und finden eine Kneipe mit recht rudimentären Zimmern. Ok, braucht halt ein paar Bier mehr um in den Schlaf zu finden. Dann sagt der Chef allerdings, daß die Kneipe um 8.30 Uhr zumacht und wir dann entweder bei gefühlten minus 5 Grad draußen rumlaufen könnten , oder in die Einzelzelle müssten. Hat der sie noch alle? Also Planänderung. Weiter gehts. Schon nach kurzer Fahrt finden wir ein nettes Hostal. Mutti macht noch Essen und wir können so lange im Wohnzimmer sitzen, wie wir wollen. Geht doch.
    Eins muss allerdings angemerkt werden. Die Qualität der meisten Zimmer hier im Süden entspricht der einer Hütte in einer Kleingartenanlage in Deutschland, und das für um die 50€. Happig. Aber mein Zelt aufzuschlagen ist bei dem Wind und der Kälte auch keine Alternative. Und geteiltes Leid ist halbes Leid. Dafür habe ich in Bolivien kräftig gespart.
    Die Umgebung vom Cerro Castillo ist wunderschön. So ein bißchen wie die Miniaturausgabe des Fitz Roy ragt er schroff in den Himmel.
    Wir haben Glück, alle wartenden Fahrzeuge sind schon auf der Fähre und es ist noch Platz für 3 weitere.
    Also schnell umbuchen und drauf. Der Wind verursacht so richtig Wellengang. Einige Pampabewohner werden schon grün um die Nase. Aber nach nur 2 Stunden haben wir es geschafft.
    Nach knapp 1000km ist unser Abenteuer Carretera Austral vorüber und das Fazit : Einfach nur toll! Aber jetzt heißt es: Back to Routa 40!
    Noch einmal werden wir mit einem unbeschreiblichen Sonnenuntergang mit See und Bergen verwöhnt.
    Wieder ein extrem schneller Grenzübergang. Nette Zöllner, die eigentlich nur Augen für Martins Oldtimer haben. Dann geht es zurück in die Pampa. Soll nicht abwertend gemeint sein. Auch tolle Landschaft und trockeneres Klima. Halt anders. So gut wie keine Bäume, viele Schafe und Gauchos und Wind, Gürteltiere, die über die Straße rennen, Guanakos und Nandus. Weiter nach Perito Moreno, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Gletscher. Der kommt später. Martin hat eine Adresse von einem Oldtimer Sammler. Also kurzer Besuch und er bekommt einen Namen von einem Platz in El Calafate, wo er sein Auto unterstellen kann. Noch ein Glücksfall.
    Wir schaffen es noch vor 4 bis Cueva de las Manos. Hier befinden sich die ältesten Felsmalereien und um 4 ist die letzte Führung. Nicht nur die Fahrt hierher lohnt absolut. Die Felsmalereien sind sehr beeindruckend und die Führung ist lohnenswert. Vergleichbare Malereien habe ich nur in Afrika und Australien gesehen und ich bin verwundert, in wie weit sie sich ähneln. Hatten die Leute vor 8000 Jahren alle doch die gleiche Idee. Na ,Facebook hatten sie noch nicht…
    In der Dämmerung noch 70 km bis Baja Caracoles. Hört sich an wie ein Ort, ist aber eigentlich nur ein ,in Australien würde man sagen, Roadhouse. Hotel, Laden, Kneipe und Restaurant und Tankstelle in einem.
    So ist auch die Mischung der anwesenden Leute. Die nette Bedienung mit dem Hinterteil eines Dortmunder Brauereipferdes verschwindet sogleich und kommt kurz drauf frisch geduscht und geschminkt
    zurück um Martin nicht mehr aus den Augen zu lassen. Sieht wohl in ihm die glückliche Fügung, diesen Gott verlassenen Ort verlassen zu können. Verdenken kann ich es ihr nicht.
    80 km vor Tres Lagos noch mal Schotter der bösen Sorte. Am Strassenrand steht ein vor sich hin zitterndes Pärchen. Eve und Loic, ein per Anhalter reisendes französisches Paar, stehen nun schon über 4 Stunden am Straßenrand und keiner hat Erbarmen. Also gebe ich Martin ein Zeichen und er packt sie ein. Irgendwann sehe ich Martins Wagen nicht mehr. Nach etwas zu langem Warten fahre ich zurück. Dann erscheint er am Horizont. Er hat beim Einsammeln der beiden sein Handy auf den Kotflügel gelegt und vergessen. Aber, unglaublich, in diesem Schotterchaos wiedergefunden. Dann noch ein Reifenplatzer beim Ford. Aber letztendlich kommen wir zu einem netten Hostal nach Tres Lagos und verbringen einen geselligen Abend mit unseren neuen Reisebekannten.
    Martin setzt die Frenchis an der Kreuzung nach El Chalten ab und für uns geht es weiter nach Calafate.
    Nachdem wir durch Zufall eine traumhafte Cabana mit atemberaubendem Blick auf den Lago Argentino gefunden haben, kontaktiert Martin die Empfehlung aus Perito Moreno. Wie sich rausstellt ist Mario der Mitbesitzer eines Hotelkomplexes und wir werden eingeladen, am Abend seinen Weinkeller zu besuchen.
    Klar, keine Frage. So leeren wir ein nettes Fläschchen, quatschen nett und bekommen einen 20% Discount auf jeden Restaurant besuch. Und das lohnt sich, denn hier gibt es das beste patagonische Lamm am Platze.
    Martin muss für 13 Tage zurück nach Buenos Aires. Vorher machen wir noch einen Kurztrip auf Rosie zu einer Estancia in der Nähe des Gletschers Perito Moreno. Schon was anderes so zu zweit durch den Schotter zu sliden. Ich frage auf der Schaffarm einfach mal einen der Chefgauchos, ob er nicht ein Fell für mich hätte. Wäre ja so viel bequemer auf dem Bike. Und schwupp steckt er mir eins unter meine Jacke. Damit der Boss nichts sieht. Stinkt zwar wie Hölle, ist noch nicht gewaschen, aber das bekomme ich schon irgendwie sauber. Super.
    Nachdem Martin weg ist, mache ich mich auf den Weg zum Gletscher. Ich habe super Glück, es klart auf.
    Und dann ist er auf einmal vor mir. Gigantisch erstreckt sich die Gletscherzunge in den See. Durch die Sonne scheint das Eis tiefblau. Ich bekomme meinen Mund gar nicht mehr zu.
    Nach einigen Stunden des umher wanderns gönne ich mir noch eine Bootstour. Wir fahren in einem fast leeren Boot bis direkt an die Eiswand. Leider kalbt er nicht einmal, aber man kann nicht alles haben.
    Der Typ auf dem Boot sagt, wir hätten mit dem Licht super Glück und auch sonst wäre es ein super Tag, denn es wäre extrem leer. Ab Dezember schieben sich hier die Tourigruppen durch die Gegend.
    Ich fahre noch einmal zurück, denn El Chalten , das Mekka für Trekker und Kletterer und der Anblick des Fitz Roy fehlt noch auf meiner Liste.
    Wieder Kaiserwetter. Ich trekke am nächsten Tag meine 15km. Nicht besonders anstrengend, aber immerhin. Die Gegend ist einfach nur wunderschön. Der Fitz Roy ist zwar etwas Wolken umhangen, aber egal. Eigentlich möchte ich noch viel mehr der Gegend hier erkunden, aber dann kommt der Regen. 3 Tage kann man den beschaulichen kleinen Ort nicht verlassen. Alles im Nebel. Etwas weiter oberhalb fängt es sogar wieder an zu schneien. Also nichts wie weg. Da kann man in Calafate doch mehr unternehmen.
    Außerdem kommt Martin in 2 Tage zurück und wir wollen noch nach Torres del Paine zum Trekken.